NIKE BAECK INDUSTRIES
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BIO-PFLANZENSCHUTZ

Die Bodenvegetation kann zu einer ernsthaften Bedrohung für junge, zu Aufforstungszwecken gepflanzte Setzlinge werden. Der Konkurrenzwuchs verknappt während der Wachstumssaison nicht nur Nährstoffe, Wasser, Platz und Licht, sondern hinterlässt im Herbst zudem eine dicke Biomasse, die zum Ersticken der Setzlinge führen, die Keimung von Samen verhindern und Baumverformungen verursachen kann. Gleichzeitig entsteht durch das Absterben des Konkurrenzwuchses ein nährstoffreiches Substrat für Pilze und Schädlinge, das die jungen Setzlinge oft regelrecht unter sich begräbt.

 

Dieses als Snow-Press bezeichnete Phänomen bewirkt, dass sich im Frühjahr Tau ansammelt, der den Boden kalt und feucht hält und damit äußerst ungünstige Wachstumsbedingungen für das Wurzelsystem junger gepflanzter Setzlinge schafft.

 

Kein Wunder, dass die Pflanzung von Baumsetzlingen in solch einem Milieu problematisch bleibt.

Dramatisch hohe Ausfallraten sind die Folge.

 

Verschiedene Lösungsansätze :

Senken lassen sich diese Ausfallraten durch eine wachstumsfördernde Behandlung der Bodenvegetation im Anschluss an die Pflanzung der Baumsetzlinge. Erfolgreiche Regulierungsprogramme dämmen die Bodenvegetation (Unkrautkonkurrenz) dabei nur so weit ein, dass ein Schaden für die Baumsetzlinge (Kulturpflanzen) vermieden wird also auch kein wirtschaftlicher Nachteil entsteht. Es geht hier nicht unbedingt darum, Unkräuter gänzlich zu beseitigen; ein geringes Maß an Unkrautkonkurrenz ist grundsätzlich akzeptabel und führt in der Regel nicht zu nennenswerten wirtschaftlichen Einbußen.

 

Die meisten Methoden zur Entfernung der Bodenvegetation (Unkrautkonkurrenz) halten allerdings nicht das, was sie versprechen. Oftmals sind sie schlichtweg zu teuer und bringen nicht selten neue Probleme mit sich, wie beispielsweise Unkrautresistenz, vermehrtes sekundäres Unkraut oder Umweltvergiftung.

 

Aus diesem Grund sollten nur wirksame, wirtschaftliche, praktische und umweltverträgliche Methoden angewandt werden, wenn es darum geht, die Baumsetzlinge in ihren ersten Wachstumsperioden im Kampf um Licht- und Nährstoffressourcen zu unterstützen und in ihnen die Kraft zu entfalten, die sie für ihr weiteres Wachstum brauchen.

 

 

Die Alternative : Kann nur TASSUCOL eine biologisch abbaubare Mulchmatte sein !

 




TASSUCOL

ist eine Mulchmatte, die aus ungiftiger, umweltsicherer, biologisch abbaubarer, entfärbter und recycelter Pflanzenfaser hergestellt und in den ersten, wachstumsentscheidenden Jahren zum Schutz von Baumsetzlingen bei Aufforstungs-, Umwelt- und Naturschutzprojekten, in der urbanen Wald- und der Agrarforstwirtschaft, wie auch bei der Errichtung von Grünanlagen, eingesetzt wird.

 

Die Mulchmatten werden am Boden um den Setzling herumgelegt. Sie umschließen den gepflanzten Setzling, halten Gras oder sonstigen Konkurrenzwuchs von ihm ab und schützen außerdem den Wurzelbereich. Durch die Reduzierung der konkurrierenden Bodenvegetation sorgen die Mulchmatten für besseres Wachstum sowie für bessere Überlebensbedingungen hinsichtlich Temperaturhaushalt, Wasser- und Nährstoffversorgung.

 

Der Setzling entfaltet sich in einer Art Freiraum – und das alles ohne chemische Behandlung der Anbaufläche.

 

Entwickelt wurde TASSUCOL™ Anfang der 1990 iger Jahre unter Mitwirkung von Förstern und Waldforschern mit einem gemeinsamen Interesse an „grünem“ Denken und umweltbewusstem Handeln, um dem chemischen Pflanzenschutz zu begegnen.

 

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